Die Macht einer Verleumdungskampagne: Antidemokratische Agitationen der Presse und Justiz gegen die Weimarer Republik und ihren ersten Reichspräsidenten Friedrich Ebert vom �Badebild� bis zum Magdeburger Prozeß

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:46-diss000003581
https://elib.suub.uni-bremen.de/peid=D00000358
urn:nbn:de:gbv:46-diss000003581
Albrecht, Niels H. M.
Universität Bremen: Kulturwissenschaften
Dissertation
Weimarer Republik; Reichspräsidenten Friedrich Ebert; 'Badebild'; Magdeburger Prozeß; Presse; Justiz
Die vorliegende Arbeit befaßt sich mit den politischen Auswirkungen eines Pressefotos und den daraus resultierenden Agitationen gegen die Republik von Weimar und ihren ersten Reichspräsidenten. Eine Fotografie, die unter dem Begriff 'Badebild' in die Geschichte einging, schockierte nicht nur die deutsche Bevölkerung, sondern löste ungeahnte Folgen für die abgelichtete Person, Friedrich Ebert, aus. Gegen die Verwendung des Bildes stellte der Sozialdemokrat seine erste Beleidigungsklage, es folgten 172 Strafanträge, mit denen er versuchte, für die Würde seines Amtes und die Demokratie juristisch zu streiten. Die Verleumdungskampagne gegen seine Person begann 1919 mit der Fotografie und steigerte sich bis zu dem spektakulären Strafprozeß in Magdeburg am Ende des Jahres 1924. In diesem Zeitabschnitt der Frühphase der Weimarer Republik wurden Mordanschläge auf die demokratischen Mitstreiter Eberts, Matthias Erzberger, Philipp Scheidemann und Walther Rathenau, verübt. Inwieweit diese Attentate in einem Zusammenhang mit den Diffamierungen des Reichspräsidenten zu sehen sind, versucht diese Untersuchung zu ergründen.
DDC
300
2010.02.08/11:10:47
Die Macht einer Verleumdungskampagne: Antidemokratische Agitationen der Presse und Justiz gegen die Weimarer Republik und ihren ersten Reichspräsidenten Friedrich Ebert vom �Badebild� bis zum Magdeburger Prozeß
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