Die Transformation sozial-reflexiver Momente in der modernen Gestaltung alltäglicher Dinge und Räume: Ein kritischer Beitrag zur Diskursgeschichte des Design

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:46-diss000001869
https://elib.suub.uni-bremen.de/peid=D00000186
urn:nbn:de:gbv:46-diss000001869
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:46-diss000001869
https://elib.suub.uni-bremen.de/peid=D00000186
urn:nbn:de:gbv:46-diss000001869
Rummel, Ralf
2001
Universität Bremen: Kulturwissenschaften
Dissertation
design discourse; avant-garde; functionalism; bauhaus; hfg ulm; postmodernism; consumerism; mass culture; aesthetics; economics; event society
The historic design avant-garde of the 1910´s and 20´s in Germany developed a social attitude in architecture and interieur design connecting it to the upcoming mass culture. Thus functional objects and environment made apparent the basic process of industrial society. Modern post-war design related to this movement but at the same time failed to consider the current cultural transformation towards mass consumerism. And finally in so called postmodernism - under the premises of an event society - design ultimately lost its capacity to critically reflect these economic circumstances and changes. In our thoroughly aesthetizised life design is omnipresent and yet utterly weak. Whereas a socially relevant dimension of contemporary design would liberate itself from the dynamics of superficial appearances.Deutsch: Die historische Design-Avantgarde der 1910er und 20er Jahre hat in Deutschland einen sozialen Anspruch in der Architektur und im Interieur formuliert, der mit der entstehenden Massenkultur amalgamierte. Sachliche, funktionale Gebrauchsobjekte und Räume artikulierten damals die bewußte Nähe zum gesellschaftlichen Basisprozeß innerhalb der industriellen "Mangelgesellschaft". Versuche im modernen Nachkriegsdesign daran anzuknüpfen versäumten es, die kulturelle Transformation zum Massenkonsum theoretisch und praktisch mit zu gestalten. In der sogenannten Postmoderne - unter den Bedingungen einer postulierten "Erlebnisgesellschaft" - hat das Design endgültig seine Kraft eingebüßt, diesen ökonomischen Prozeß kritisch-konstruktiv zu begleiten. Dem Phänomen universeller Ästhetisierung des Alltagslebens steht nun eine ohnmächtige und dabei doch allgegenwärtige Schlüsseldisziplin gegenüber. Eine aktualisierte soziale Dimension des Design würde sich hingegen darin zeigen, dass sie sich von der Dynamik der ästhetischen Oberflächenbewegungen befreit.
DNB
1
2005.10.24/12:16:12
Die Transformation sozial-reflexiver Momente in der modernen Gestaltung alltäglicher Dinge und Räume: Ein kritischer Beitrag zur Diskursgeschichte des Design
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